Wiederherstellung der Grünflächen am Verteilerkreis

Von: BI Verteilerkreis <bi.verteilerkreis@gmail.com>
Datum: 30. März 2016 um 16:25
Betreff: Wiederherstellung der Grünflächen am Verteilerkreis
An: Hermine Mospointner <post@bv10.wien.gv.at>, Josef Kaindl <josef.kaindl@spw.at>, Michael Mrkvicka <michael.mrkvicka@fpoe-wien.at>

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin, sehr geehrte Herren Bezirksvorsteherin-Stellvertreter,

Nachdem die ASFINAG ihr Projekt der Verbauung des Verteilerkreises für viele Jahre zumindest verschoben hat, ergibt sich für alle Befürworter des Projektes genügend Zeit, um dieses grundsätzlich zu überdenken und infrage zu stellen. Es gibt ja bis heute auch keine Antworten auf die von uns aufgeworfenen Fragen zum Projekt und keine Stellungnahmen zu unseren Forderungen nach einem gesamtheitlichen Verkehrskonzept für den Verteilerkreis einschließlich des kompletten Umfeldes, einer Umweltverträglichkeitsprüfung und einem Sicherheitskonzept für den Not- und Katastrophenfall.

In dieser neuen Situation  ist es speziell für die Anrainer besonders wichtig, dass zumindest die derzeit geschotterten Brachflächen des Verteilerkreises umgehend begrünt werden. Der Laaerberg ist ja jetzt schon einer der Hotspots der Feinstaubbelastung in Wien. Stellungnahmen der ASFINAG und Wiener Linien sind nicht von Bedeutung. Es zählt lediglich, was die Bezirksvorstehung für die berechtigten Anliegen der Anrainer zu tun gedenkt. Ein Warten auf die Inbetriebnahme der U1-Verlängerung bis September 2017 ist für die betroffenen Bewohner unzumutbar und wir ersuchen um eine rasche Erledigung.

Wir möchten nochmals an die Aussagen von Ihnen, sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin bei der BürgerInnenversammlung im April 2015 erinnern, wo Sie zugesagt haben, dass die Bevölkerung  besser über das weitere Vorgehen am Verteilerkreis informiert und stärker in Entscheidungen eingebunden wird. Trotz mehrfacher Urgenz wurden diese Aussagen bis heute nicht im Protokoll der BürgerInnenversammlung festgehalten. Es wäre daher jetzt ein geeigneter Zeitpunkt, über die Vorstellungen der Bezirksvorstehung zur geplanten Zwischennutzung und zur endgültigen Oberflächengestaltung des Verteilerkreises zu informieren und mit den BürgerInnen zu diskutieren. Zum Zeitpunkt der U1-Eröffnung ist es definitiv zu spät.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Deistler

Bürgerinitiative Verteilerkreis

Aus der Bezirksvorstehung

Antwort aus dem Büro der Bezirksvorstehung zum Schreiben von DI Vandrovec http://www.bi-verteilerkreis.at/2016/03/09/335/

Von: Jerabek Franz <franz.jerabek@wien.gv.at>
Datum: 11. März 2016 um 10:54:15 MEZ
An:alfred.vandrovec@>
Kopie: Josef Kaindl <kontakt@josefkaindl.at>
Betreff: WG: Begrünung Verteilerkreis, BV 10 – A 191885/16

Sehr geehrter Herr Diplomingenieur Vandrovec,

ich kann Ihnen im Auftrag von Herrn Kaindl mitteilen, dass Ihr Mail an die Wiener Linien und an die ASFINAG als Grundeigentümerin mit dem Ersuchen um Stellungnahme weitergeleitet wurde. Nach Vorliegen eines Berichts dieser Stellen werden wir uns wieder bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen

RegR Franz Jerabek
Büroleiter
Bezirksvorstehung Favoriten
1100 Wien, Keplerplatz 5
Telefon +43 1 4000 10114
Fax +43 1 4000 99 10120

Mobil: +43 676 8118 10114
E-Mail: franz.jerabek@wien.gv.at

Brief an die Bezirksvorstehung

Sehr geehrter Hr. BVStv. Kaindl !
Nachdem die U-Bahnbaustelle am Verteilerkreis nun seit geraumer Zeit geräumt ist und keinerlei Anstalten unternommen werden, die dafür geschotterte Fläche abzuheben zu humusieren und zu begrünen, erlaube ich mir höflich nachzufragen, wann das passieren wird.
Im seinerzeit von den Wiener Linien verteilten Folder kann man das Versprechen der Wiener Linien nachlesen, dass alle beeinträchtigten Flächen wieder begrünt werden. Ich meine, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass eine zeitnahe Renaturierung des Verteilerkreises erfolgt, zumal die Feinstaubbelastung entlang der Tangente ohnehin hoch ist. Normalerweise ist es auch so, dass für Baustelleneinrichtungen genutzte Flächen
nach Abschluss der Arbeiten vom Verwender der Flächen (in unserem Falle also Strabag) wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen sind. Warum das in diesem Fall anders sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen.
Sollten die Wiener Linien in der Ausschreibung ausdrücklich auf die Humusierung und Begrünung verzichtet haben, dann steht es wohl den Wiener Linien zu, die paar Euro für eine Begrünung in die Hand zu nehmen.
Ich bitte Sie, sich im Sinne der Anrainer für eine rasche Lösung der Thematik einzusetzen.
Mit freundlichen Grüssen
Alfred Vandrovec

Was hat sich in den letzten Wochen getan ?

Nach langem Insistieren, wurde endlich ein Protokoll zur Bürgerversammlung veröffentlicht. Doch ohne ein einziges Statement, dass die Bezirksvorsteherin bei der Versammlung abgegeben hat. Seitdem werden wir zwischen Büro der Bezirksvorsteherin und dem Bürgerbüro hin und her geschickt und will nicht verstehen, warum wir mit dem Protokoll nicht zufrieden sind.

Dabei ist es einfach: Wir wollen das von die von der Bezirksvorsteherin geäußerten Ansichten im Protokoll wiederfinden !

Es sieht so aus, wie wenn die Bezirksvorsteherin (Mospointner Hermine, SPÖ) sich über die kommenden Wahlen retten will, ohne weitere Ihrer Bürger zu vergrämen.

Aber lesen Sie selbst:


 

Von: BI Verteilerkreis *EXTERN* [mailto:bi.verteilerkreis@gmail.com]
Gesendet: Montag, 29. Juni 2015 11:23
An: BV 10 Post

Betreff: BürgerInnenversammlung vom 7.April 2015, unser Schreiben vom 9.Juni 2015

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin,

leider haben wir auf unser Mail vom 9.Juli, das auch auf unserer Homepage veröffentlicht wurde, bis heute keine Reaktion erhalten. Zur Sicherheit lege ich das Schreiben bei, falls es bei Ihnen nicht angekommen sein sollte.
Bitte um Mitteilung, wie die Bezirksvorstehung weiter vorzugehen gedenkt und bis wann weitere Informationen an die Bevölkerung zu erwarten sind.

Wir erlauben uns auch, dieses Mail dem Vorsitzenden, den Stellvertretern, sowie den Klubobleuten der Bezirksvertretung zur Kenntnis zu bringen.

Bitte um eine rasche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Deistler

Bürgerinitiative gegen die geplante Verbauung des Verteilerkreises“


Am 15. Juli 2015 um 12:01 schrieb BV 10 Post <post@bv10.wien.gv.at>:

Sehr geehrter Herr Deistler,

ich kann Ihnen im Auftrag der Frau Bezirksvorsteherin mitteilen, dass das Büro Emrich ersucht wurde, die Dokumentation der Veranstaltung zu veröffentlichen. Nach Vorliegen wird ein entsprechender Verweis auch auf der Homepage des Bezirks auf wien.at erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

RegR Franz Jerabek

Büroleiter

Bezirksvorstehung Favoriten

 


Sehr geehrter Herr RegR Jerabek,

ich habe nach Ende der BürgerInnenversammlung die Frau Bezirksvorsteherin angesprochen und gebeten, dass wir ihre Aussagen zu dem Projekt, „es ist erst ein Entwurf, nichts ist fix“, Einbindung der Bürger,“nichts ohne Bürgerbeteiligung“, weitere Informationsveranstaltungen und Schlussworte, usw., schriftlich bekommen. Ihre Antwort war, dass dies nicht notwendig ist, da dies durch Emerich Consulting dokumentiert und auf deren Homepage veröffentlicht wird. Leider fehlen diese Informationen in der Dokumentation von Emerich Consulting noch immer. Es gibt lediglich die Agenda und die Präsentationsunterlagen der Fachleute unf diverse Fotos. Keine Diskussionsbeitrage, Antworten auf Fragen und politische Aussagen. Und gerade diese wären für die betroffene Bevölkerung enorm wichtig, um sich ein Bild über die Stellung der Bezirksvorstehung zum Projekt machen zu können.

Wir ersuchen um Veranlassung, dass die fehlenden Informationen in der Dokumentation wie zugesagt rasch nachgereicht werden. Man könnte sonst meinen, dass die Bezirksvorstehung an einer umfassenden Information der Bevölkerung nicht Interessiert ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Deistler

Bürgerinitiative gegen die geplante Verbauung des Verteilerkreises


 

Am 5. August 2015 um 15:04 schrieb Hans Emrich <emrich@emrich.at>:

Sehr geehrter Herr Deistler,

 

das Protokoll wurde von uns, in Abstimmung mit der Bezirksvorstehung, schon auf die Homepage geladen. Hier der direkte Link zum Protokoll:

 

http://www.emrich.at/wp-content/uploads/2015/04/B%C3%BCrgerInneninformation-Verteilerkreis_Protokoll_-07-04-2015_Ausgang.pdf

 

Auf der Seite zum Verteilerkreis findet man das Protokoll bei den Downloads unterhalb der ergänzenden Pläne/ Unterlagen.

 

Ich hoffe Ihnen damit geholfen zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

 

VERENA HÖFER
___________________________________________________
E M R I C H   C O N S U L T I N G
R A U M P L A N U N G  +  K O M M U N I K A T I O N

DIPL. ING. HANS EMRICH, MSc
STAATLICH BEFUGTER UND BEEIDETER ZIVILTECHNIKER
INGENIEURKONSULENT FÜR RAUMPLANUNG
EINGETRAGENER MEDIATOR, SUPERVISOR – ÖVS

A – 1040  WIEN,  SCHAUMBURGERGASSE 11/5

TEL   +43 1 89 54 891 – 16
FAX  +43 1 89 54 891 – 11

A – 2534  ALLAND,  KALKBERGGASSE 298
TEL   +43 2258 27 911
FAX  +43 2258 27 914

mailto:hoefer@emrich.at
www.emrich.at


Sehr geehrter Herr Emrich,

besten Dank für die Übermittlung des Protokolls der BürgerInnenversammlung vom 7.April. Es freut mich, dass dies nach ca. vier Monaten gelungen ist. Mir ist aber bewusst, dass dies nicht an Ihnen gelegen ist, da Sie sich mit der Bezirksvorstehung abstimmen mussten. Das Protokoll zeigt, dass es zu den vielen aufgeworfenen Fragen praktisch keine Antworten gegeben hat. Zum Teil waren Antworten auch nicht richtig, wie gleich zu meiner erste Frage über die Aussage der Wiener Linien, dass die Oberfläche des Verteilerkreises wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wird. Ich lege eine Kopie eines Ausschnittes der Homepage der Wiener Linien von heute bei, die meine Aussage noch immer bestätigt.

Es gäbe natürlich noch sehr viele Punkte aus dem Protokoll, die zu diskutieren und klarzustellen wären. Ich hoffe, es wird dazu noch viele Möglichkeiten geben.

Ein Punkt fehlt uns leider komplett in der Dokumentation.

Wenn man sie durchsieht, könnte man meinen, die Bezirksvorstehung war bei diese Veranstaltung überhaupt nicht anwesend. Dabei hat doch sie zur Versammlung geladen. Und so fehlen jegliche Aussagen der Bezirksvorsteherin. Keine Begrüßung, keine auch nur geringfügige Beteiligung an der Diskussion und keine Schlussworte und Verabschiedung. Dabei wurden sehr wohl auch politische Aussagen, wie in meinem Schreiben vom 5.8.2015 an die BV angeführt, getätigt. Es mag sein, dass diese Aussagen für die Frau Bezirksvorsteherin bedeutungslos und somit nicht erwähnenswert sind, oder man möchte sie am liebsten vergessen. Die Bürger haben aber ein Anrecht, auch diese Punkte in der Dokumentation zu finden.

Übrigens ist mit der Dokumentation erst ein Punkt unseres Offenen Schreibens vom 9.6.2015 an die Fr. Bezirksvorsteherin in Schwung gebracht worden. Die vielen anderen Punkte sind bis heute unbeantwortet.

Das Projekt Verteilerkreis mit den in unmittelbarer Nähe liegenden Vorhaben

  • Violapark
  • FH Campus-Erweiterung und
  • Erweiterung der Generali Arena und Austria Akademie
ist ein massiver Eingriff in die Gegend um den Laaerberg. Wissen Sie ob es hier eine Koordination seitens der Stadt Wien gibt?

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dazu eine Antwort geben könnten.

Nochmals besten Dank für Ihre Unterlagen.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Deistler

Bürgerinitiative gegen die geplante Verbauung des Verteilerkreises.


Am 1. September 2015 um 14:33 schrieb Sandra Herschkowitz <herschkowitz@emrich.at>:

Sehr geehrter Hr. Deistler,

ich bitte um Verzeihung für meine späte Rückmeldung aufgrund der Urlaubszeit.

Ich habe Ihre Nachricht an die BV10 und die MA21 weitergeleitet. Hr. Jerabek hat mich darüber informiert, dass er bzgl. Ihrer Nachricht bereits mit Ihnen im Kontakt steht. Hr. Hrncir ist dzt. auf Urlaub.

Beste Grüße,

Sandra Herschkowitz

DIPL. ING. SANDRA HERSCHKOWITZ
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DIPL. ING. HANS EMRICH, MSc
STAATLICH BEFUGTER UND BEEIDETER ZIVILTECHNIKER
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EINGETRAGENER MEDIATOR, SUPERVISOR – ÖVS

A – 1040 WIEN, SCHAUMBURGERGASSE 11/5

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FAX +43 1 89 54 891 – 11

A – 2534 ALLAND, KALKBERGGASSE 298
TEL  +43 2258 27 911
FAX +43 2258 27 914

mailto: herschkowitz@emrich.at
www.emrich.at


Sehr geehrte Frau Herschkowitz,
besten Dank für Ihr Mail.
Es stimmt, dass ich mit der Bezirksvorstehung in schriftlichem Kontakt stehe. Leider gelingt es mir offensichtlich nicht, den Beteiligten klar zu machen, warum wir mit dem jetzigen Stand des Protokolls nicht zufrieden sind. Es hat schon vier Monate gedauert, bis Sie das Protokoll veröffentlichen konnten (durften?). Die Beiträge der Bezirksvorstehung in der Bürgerversammlung, allen voran Fr. Mospointner sind bis heute nicht Teil des Protokolls. Wir fordern daher eine Ergänzung, in der auch die Aussagen von Frau Mospointner, wie „bis jetzt nur Vorstellungen der Planer und der ASFINAG“, „nichts ohne Einbindung der Bevölkerung“, „nichts ohne schlüssiges Verkehrskonzept“, weitere Informationsveranstaltungen, usw., schriftlich festgehalten sind. Ich glaube, dass sich dies auch die ca.600 Teilnehmer an der Bürgerversammlung und die ca.2000 Unterstützer der Bürgerinitiative, 1500 davon Unterzeichner der Petition, erwarten. Emrich Consulting war ja Protokollführer und müsste diese Informationen besitzen. Wenn die Bezirksvorstehung diese nicht bekanntgeben will, soll sie dies klar darlegen und uns mitteilen.
Bitte lesen Sie auch den Schriftverkehr mit der Bezirksvorstehung seit 29.6.2015.
Ich hoffe, Sie können unser Anliegen verstehen und warte auf Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Deistler
Bürgerinitiative gegen die Verbauung des Verteilerkreises

 

Seit diesem Zeitpunkt herrscht sowohl seitens der Bezirksvorstehung wie auch vom zur Erstellung des Protokolls von der Bezirksvorstehung beauftragten Büro DI Emrich Funkstille !

Die Anwort kann aber am 11.10.2015 an der Wahlurne gegeben werden !